Berliner Landschaften
  Tourberichte
 
"
Tourberichte

Auf dieser Seite siehst Du Berichte, Auswertungen und Informationen zu den bereits durchgeführten Touren.
Klicke einfach auf eine Überschrift und Du gelangst direkt zum Bericht (das erspart Dir das scrollen).

004 - Grunewald Ost (Grunewaldsee, Krumme Lanke, Schlachtensee)
022 - Wuhletal Nord (S Wuhletal, Hellersdorfer und Ahrensfelder Berge)
024 - Neuenhagener Mühlenfließ (Hoppegarten, Heidemühle, Erpetal)
029 - Potsdamer Platz bis Herrmannplatz (Gleisdreieck, Viktoriapark, Hasenheide)
033 - Olympia - Olympiagelände m. Glockenturm, Murellenschlucht, Stresow
035 - Britz (Alt-Mariendorf, Britzer Garten, Schloss Britz)


Britz - Alt-Mariendorf, Britzer Garten, Schloss Britz
Die Tour verläuft zu Beginn von der U-Bahnstation Alt-Mariendorf in Richtung Osten, wo auf der Südseite an der großen Kreuzung der bewaldete Heidefriedhof auftaucht.
Ein paar Meter auf der Grüntenstraße, biegt man anschließend nach links einen Pfad ab. Es geht durch eine kleine Heide- und Teichlandschaft, bis man den Rotkopfweg erreicht. Ein paar schöne Häuser tauchen auf. Den Weg entlang bis zur Britzer Straße, biegt man nach rechts ab und erreicht Neukölln, wo auch schon der Eingang des "Britzer Garten" auftaucht. Für wenig Eintritt lohnt sich die Rundwanderung durch die vielseitig gestaltete Garten- und Grünlandschaft. Vor allem die Dahlien und die Wasserlandschaft mit den teilweise architektonisch einmaligen Brücken sind dort ein Augenschmaus - ein "Garten" zum Entspannen. Den "Britzer Garten" verlässt man über die Orangerie/Kalenderplatz und dem Feld der bis zu 3 Meter großen Dahlien nach Nordosten auf den Massiner Weg bis zu den Eisenbahnschienen der alten Neukölln-Mittenwalder Bahn. Nach Überquerung des Buckower Damm geht es geradeaus weiter auf den Weg Alt-Britz, wo das kleine restaurierte Schloss Britz zur rechten und der Britzer Kirchteich zur linken auftauchen. Der Weg kreuzt die Fulhamer Allee. Diesen geht man ein Stück weiter nach rechts entlang, bis ein kleiner Weg wiederum nach links abzweigt. Durch den Wald und vorbei am See "Fennpfuhl" endet der Weg auf der Blaschkoallee, wo sich die gleichnamige U-Bahnstation nur noch hundert Meter weiter befindet.

Bilder:
> Britzer Garten


Neuenhagener Mühlenfließ -
Hoppegarten, Heidemühle, Erpetal
Vom S-Bahnhof Hoppegarten beginnt die Tour in Richtung Süden. Vorbei an einem kleinen Wald erreicht man auch schon die Trabrennbahn Hoppegarten. An der Rennbahnallee entlang erreicht man gegenüber der Trabrennbahn einen kleinen Feldweg von der Straße weg. Während man diesen entlang läuft, taucht links der Wald mit dem Neuenhagener Mühlenfließ auf, während der Weg in den Ort Dahlwitz reicht. An der Rudolf-Breitscheid-Straße nach Süden, kommt man am Schloss, sowie an der Dorfkirche Dahlwitz vorbei. Städtisches Klima ist hier Fehlanzeige. Nach wenigen Metern auf der Hauptstraße geht es links in die "Alte Berliner Straße", wo man ebenfalls nach wenigen Metern schon den Neuenhagener Mühlenfließ erreicht. Ein kleiner Weg führt unter die "Neue Berliner Straße", der B1/B5 hindurch. Nur kurz kann man sich den kleinen Bach anschauen, ehe der Weg wieder in den Wald führt, der irgendwann an einer Kreuzung endet. Gleichzeitig kreuzt man den Wernergraben und die Tour geht in Richtung Heidemühle weiter. Ein länger Waldweg führt über die Dahlwitzer Landstraße hinweg bis zum kleinen Ort Heidemühle/Waldesruh. Dort kann man auch noch die Mühle betrachten. Der Neuenhagener Mühlenfließ wird nun überquert und ostseitig geht es dort entlang durch eine Graslandschaft, während der Bach an der Seite vorbeischlendert - das Erpetal ist erreicht. Nach einem kurzen Waldweg und ein paar schicken Häusern wird der Bach wieder überquert, bevor es dort nach Süden, vorbei an Gartenanlagen weitergeht. Dabei wird die Grenze von Berlin erreicht. Egal wie man sich durch den Gartendschungel schlängelt - man erreicht die S-Bahnstationen Friedrichshagen oder Hirschgarten.

Bilder:
> Dahlwitz-Hoppegarten
> Erpetal
> Neuenhagener Mühlenfließ 


Wuhletal Nord - S Wuhletal, Hellersdorfer Berge, Ahrensfelder Berge
Die Tour begann am S-Bahnhof Wuhletal und führte den Wuhlewanderweg direkt nach Norden entlang. Die Wuhle zeigt sich dabei die ganze Zeit als kleiner Bach an der Seite, verziert mit Holzbrücken oder mehr oder weniger riskanten Übergängen auf Steinen. Während man auf der einen Seite kleine Waldgebiete hat, sieht man auf der anderen die sanierten Plattenbauten von Kaulsdorf hinausragen. Desweiteren sieht man immer wieder kleinere Biotop-Teiche. Nach Überqueren der Cecilienstraße geht der Pfad genauso weiter. Nach wenigen Minuten erreicht man dabei den großen Wuhleteich mit Blick auf den Kienberg, eines der höchsten Erhebungen der Stadt, auch unter "Hellersdorfer Berge" bekannt. Egal, wie man den Teich umläuft, der anschließende Weg hoch auf den Kienberg lohnt sich. Ob nun den langen, leicht steigenden Weg rundherum oder den direkten, steilen Pfad nach oben - die Sicht ist für das Auge Wert. Nicht nur den Blick auf Hellersdorf und Marzahn, sondern auch bis in die Innenstadt kann man schauen. Geht man die andere Seite des Kienberg wieder hinab, gelangt man zu den "Gärten der Welt", die für Berliner bekannt und beliebt sind. Für wenige Euros Eintritt ist der Park auf jeden Fall Pflicht bei dieser Tour. Die Größe und die bunte Vielfalt des Gartens aus Wasser, Natur und Architektur fordern einen lohnenswerten Aufenthalt von mindestens einer Stunde. Besonders empfehlenswert sind der Irrgarten und die chinesischen Gärten. Die "Gärten der Welt" verlässt man anschließend am Ausgang Eisenacher Straße, wo die Tour an der Wuhle weiter nach Norden verläuft. Vorbei an bunten Häusern und kleinen Freizeitparks, erreicht man an der Landsberger Allee die Grenze zu Brandenburg. Hier taucht dann auch der dritthöchste Berg Berlins auf - die Ahrensfelder Berge. Auch hier lohnt sich der Aufstieg - wenn auch sehr stufig - da der Blick von der Innenstadt bis über die weiten Felder Brandenburgs reicht. Auf der anderen Seite bergab, sieht man den "Wuhlewächter" - den höchsten Kletterfelsen Berlins. Läuft man die Wuhle weiter (der Weg geht mittlerweile Richtung Westen), landet man nach ca. 15 Minuten auf der Märkischen Allee. Hier kann man sich aussuchen, welche Richtung man diese Hauptstraße entlang geht. Der Weg zur nächsten S-Bahn-Station ist identisch.

Bilder:
> Ahrensfelder Berge
> Gärten der Welt Marzahn
> Kienberg - Hellersdorfer Berge
> Wuhletal - Nord


Grunewald Ost - Grunewaldsee, Krumme Lanke, Schlachtensee
Die heutige Tour begann am S-Bahnhof Grunewald. Von dort aus ging ich die Villenträchtige Fontanestraße entlang zur Königsallee, wo ich nach wenigen Metern in den Wald abbog, der mich östlich des Grunewaldsees führte. Eine sehr hundelastige Strecke. Jeder Besitzer hatte mehrere Hunde, die sich auf den Wegen und an den kleinen Stränden frei bewegten. Eine Strecke, die nichts für Hundephobiker ist. Nach knapp zwei Kilometern erreichte ich dann das Jagdschloss Grunewald. Ein Innenhof, der zum Entspannen und Ausruhen einlädt. Nach kurzem Aufenthalt und vorbei an einem schicken Forsthaus führte mich der Weg direkt weiter am Fenngraben entlang. Hier war eine völlig andere Natur. Durch das anliegende Naturschutzgebiet und Feuchtbiotop "Langes Luch" und durch die leichte Tallandschaft, kam es einem vor, wie in den Tropen. Die Luft stand still, die Feuchtigkeit war sehr hoch. Neben einem kreisten Mücken herum und man hörte auch sonst viele Insekten aus dem Biotop. Der Wald ist ebenfalls dicht bewachsen und der Fenngraben zieht mitten durch diese einmalige Landschaft. Ein kleiner Weg führte mich zwischenzeitlich links den Berg hinauf. Oben kam ich auf der Dachsheide an. Vor mir sah ich eine Steppenlandschaft aus Heidekräutern und Gräsern. Ein Kontrast zum Feuchtbiotop auf nur wenigen Metern. Ich ging den Hügel wieder hinunter und überquerte den Fenngraben über eine Holzbrücke und anschließend die Onkel-Toms-Straße. Den Riemeisterfenn ging ich nun rechtsseitig entlang, bis ich am alten Wasserwerk ankam. Eine tolle, strohartige Hütte befand sich dort. Ich wechselte das Ufer erneut über eine Brücke und ging nun entlang der Krummen Lanke. Es waren viele Menschen unterwegs und die Strände waren voll. Am Ende der Krummen Lanke stärkte ich mich mit einer Curry-Boulette (für mich mal was ganz neues), ehe es den Weg weiter am Schlachtensee entlang ging. Auch hier waren, wie schon an den anderen Seen, die Wege und Strände voll von Menschen. Oberhalb des Weges sah man wieder die vielen Villen und schönen Häuser. Ich bog noch eine kleine Runde um das Westufer und unterquerte die Avus A 115, ehe ich über den Kronprinzessinenweg zum S-Bahnhof Nikolassee zurückkehrte.

Bilder:
> Grunewald
> Jagdschloss Grunewald


Potsdamer Platz bis zum Herrmannplatz
Start war dieses Mal der Potsdamer Platz. Von da aus ging es Richtung Süden über den längs gezogenen Tilla-Durieux-Park, an dessen Seiten sich schicke Architekturen von den Wohnhäusen befinden. Diese sind teilweise verbunden mit den Arkaden des Potsdamer Platz. Eine kleine Abbiegung durch den Fußgängertunnel des U-Bahnhofes Mendelssohn-Bartholdy-Park führte uns in den gleichnamigen Park. Ein eher recht kleiner, aber gemütlich angelegter Park. Von da ging es weiter über den Landwehrkanal zum Gleisdreieck. Über den noch unbebauten Park konnte man sich einen Eindruck des Dreiecks (welches ein Kreuz darstellt) verschaffen. Mehrere Stahlbrücken um uns herum, wo im wenigen Minuten-Takt die U-Bahn-Linien 1 und 2 fuhren, und darunter die Regional- und Fernverkehrsstrecke, wo u.a. der ein oder andere ICE vorbeirauscht. Unser Weg führte weiter über den Dennewitzplatz mit der Lutherkirche, hinunter zur Yorckstraße und über die Bautzener Straße bis zur Monumentenbrücke. Von hier aus gab es eine tolle Sicht über das Schienennetz, welches scheinbar direkt im Potsdamer Platz sein Ende findet. Desweiteren eine grandiose Sicht in viele Richtungen, u.a. auch dem Fernsehturm. Diese beeindruckende Aussicht über die Stadt, konnte der nachfolgende Viktoriapark noch toppen. Vom Nationaldenkmal Viktoria kann man die Stadt aus einer völlig anderen Perspektive genießen. Wenn man dabei in Richtung Großbeerenstraße schaut, fühlt man ein südländisches Flair, welches sich von der Stadt eindeutig abhebt. In der gleichen Richtung hat man dann den Wasserfall vor der Nase. Uns gab dieser künstlich angelegte Wasserfall eine willkommene Verschnaufpause, denn die Füße fanden eine erholsame Abkühlung in der Hitze und auch die Luft war frischer, als in der Stadt. Wir gingen weiter hinab und landeten auf der Bergmannstraße, die wir in Richtung Osten durchliefen. Die Straße ist für die Kreuzberger als entspannter Kiez bekannt. Cafés und Restaurant gibt es dort in einer Reihe und diverse kleinere Plätze sorgen für die entspannte Atmosphäre. Am Ende der Straße befindet sich der Südstern, auf dessen Mitte sich die gleichnamige Kirche befindet. Leider konnten wir den Innenraum wegen einer Veranstaltung nicht betreten. Also gingen wir weiter und bogen wieder Richtung Süden ab, in die Lilienthalstraße. Wenige Meter und wir standen vor der Sankt-Johannes-Basilika. Von innen wie außen ein sehenswertes christliches Gebäude, wo man neben der Abkühlung auch die Ruhe finden kann. Weiter ging es auf der Straße steil nach Süden auf den Columbiadamm. Im Tempelhofer Park stärkten wir uns, bevor es weiter vorbei an der Moschee, in den Volkspark Hasenheide ging. Gleich am Anfang sahen wir den Rixdorfer Teich, wo uns eine Holzbrücke hinführte. Der Schilfeiche Teich ist sehr lebhaft. Neben Enten und Schwänen, hörte und sah man auch jede Menge Frösche quaken. Ein interessantes Biotop - mitten in der Stadt. Der Volkspark ansich ist recht groß und mit vielen Wegen zu durchlaufen. Große Wiesen wechseln sich mit kleinen Wäldchen und Grill- und Spielplätzen ab. Es bedarf eine gewisse Zeit, bis man Hasenheide durchquert hat. Am Ende wartete dann die U-Bahn am Herrmannplatz auf uns. Eine insgesamt sehr interessante Tour aus vielen verschiedenen Stadtperspektiven und abwechselnden Gefühlseindrücken.


 
 Olympia - Olympiagelände mit Glockenturm, Murellschlucht, Stresow
Das bekannte Berliner Olympiagelände, welches in den 30-iger Jahren entstand, besteht aus vielen einzelnen Aktivitätsbereichen. Im Mittelpunkt ragt das Olympiastadion aus dem Boden. Wenn gerade keine musikalischen oder sportlichen Veranstaltungen stattfinden, kann man als Besucher das Gelände auch ganz normal betreten - leider jedoch kostenpflichtig. Ansonsten kann man eine kleine Strecke von zirka 200m südlich am Stadion entlang laufen. Nach Erreichen des Coubertin-Platzes läuft man die Jesse-Owens-Allee weiter in Richtung Westen. Am Ende der Straße biegt man in die Passenheimer Straße ab, wo man schon bald den Glockenturmplatz erreicht. Das Betreten des Glockenturms ist ebenfalls wieder kostenpflichtig, die angrenzende Waldbühne nicht frei besuchbar. Ein paar Meter weiter auf der Glockenturmstraße, geht man den Waldweg nach rechts hinein und gelangt in die Murellenschlucht. Ein künstlerisches Werk aus Verkehrsspiegeln führt einem durch das Tal hinauf zur anderen Seite zum Murellenberg. Die "Spiegelstrecke" führt an der Waldbühne vorbei und endet an einem Zaun mit Stacheldraht. Auf dem Berg geht man den Weg etwas zurück und weiter bis zum S-Bahn-Damm (wahlweise um die Schlucht herum oder durch die Schlucht hindurch). Die ein oder andere Verschnaufpause in diesem Naturreservoir sollte man sich auf jeden Fall gönnen. Parellel zur S-Bahn-Strecke geht man den Waldweg bis zur Unterführung weiter, wo bereits die Häuser von Stresow ersichtlich sind. Vorbei am IKEA ist man auch schon bald am S-Bahnhof.

Bilder:
> Olympiastadion
> Glockenturm

> Murellenschlucht und Schanzenwald
 
  Heute waren schon 1 Besucher (5 Hits) hier!  
 
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=